Wieder ein Jahr ohne volle Kirchen in den Passions- und Ostergottesdiensten. Mittlerweile gibt es diverse andere Möglichkeiten zu feiern, jedoch das Festtagsgefühl will dabei so recht nicht aufkommen. Auch in der Klause dürfen nur 4 Personen mit großem Abstand Gottesdienst feiern, ohne Kelchkommunion, ohne Berührung zum Friedensgruß. Und die Ahnung, dass dies vielleicht in den Gemeinden draußen nie wieder so sein wird wie vor der Pandemie macht traurig. Langsam kann man das Wort Pandemie nicht mehr hören, jedoch ist sie nirgends wegzudenken. Sie bestimmt unser Leben und unsere Freiheit.

 

Was würde wohl Jesus dazu sagen?

 

In dem Bild zeigt sich ein Weizenfeld. Mir geht das Evangelium vom 5. Fastensonntag durch den Sinn, in dem Jesus sagt, dass das Weizenkorn erst sterben muss um vielfach Frucht zu bringen.In unserer Kirche stirbt gerade vieles; und wir hoffen darauf, dass daraus fruchtbares Leben erwächst. Ostern ist neues Leben! Ostern macht Hoffnung!

Das Paar auf dem Weg nach Emmaus (Lk 24,13-33) hat nach aller Traurigkeit die Freude wiedergefunden.

Wie sie können wir Hoffnung fassen, jetzt, in diesen Zeiten.

 

Diese österliche Hoffnung und Zuversicht wünscht Euch der Vorstand des Fördervereins Klausenkapelle St. Anna e.V.!

 

Evelyn Globig-Meyer und Irmgard Kettmann