Advent, ein neues Kirchenjahr beginnt. Neuanfang! Wir gedenken der Geburt Jesu. Alle Jahre wieder. Und jährlich grüßt das Murmeltier! Reißt uns da noch was vom Hocker? Außer der Freude an einem lieb ausgesuchten Geschenk unter dem Christbaum; gibt es irgendetwas an der „frohen Botschaft“, was uns noch wirklich froh werden lässt?

 

 

Vielleicht sollten auch wir Christen die Erwartung an uns selber nicht zu hoch schrauben. Genügt es nicht, wahrzunehmen, dass hier ganz einfache, nicht angesehene Menschen als erstes von der Geburt des Messias erfahren? Dass Jesus in „kleine Verhältnisse“ hinein geboren wurde? Das dieses „arme“ Kind ein typischer Kontrast der damaligen Erwartung von einem Kommen des Messias war?

 

 

Vielleicht reißt es uns doch vom Hocker, dass die Gerechtigkeit Gottes eine ganz andere als die unsrige ist. Ein Hoffnungsschimmer! Und die Botschaft wäre, dass es auf uns ankommt! Mit uns macht er sich gemein; ein Lichtblick?

 

 

 

„Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr…“

 

 

Evelyn Globig-Meyer und Irmgard Kettmann